Philologen bestätigen Peter Silbernagel als Verbandsvorsitzenden

Sicherung der Qualitätsstandards hat oberste Priorität!

Der Hauptausschuss, des nordrhein-westfälischen Philologen-Verbandes wählte Peter Silbernagel zum vierten Mal als Vorsitzenden des nordrhein-westfälischen Philologen-Verbandes. Er erhielt 83 % der Stimmen.Peter Silbernagel steht seit 2002 an der Spitze des nordrhein-westfälischen Philologen-

Verbandes, der mehr als 16.000 Mitglieder an Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs organisiert. Er stammt aus Eschweiler, ist Studiendirektor an einem Gymnasium und unterrichtet die Fächer Mathematik und Katholische Religionslehre.

Ebenfalls erneut in die Verbandsführung wurden gewählt: Sabine Mistler als Stellvertreter für den Landesteil Nordrhein und Klaus Schwung für den Landesteil Westfalen, der  Schatzmeister und Hauptgeschäftsführer Andreas Bartsch, die Referentin für Öffentlichkeitsarbeit Cornelia Kapteina-Frank sowie die Schriftführerin Susanne Lerch. Der Vorstand wird komplettiert durch den Vorsitzenden der Jungen Philologen Georg-Christopher Hoffmann, dem Geschäftsführer Andreas Merkendorf und dem Justitiar des Verbandes Stefan Avenarius.

Der wiedergewählte Vorsitzende Peter Silbernagel erklärte: „Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband setzt sich massiv dafür ein, dass die Weiterentwicklung der Schulzeitverkürzung nicht zur Absenkung der Qualitätsstandards an Gymnasien führt. Entscheidende Maßstäbe für die Bewertung unterschiedlicher Schulzeitkonzepte müssen das für die Schülerinnen und Schüler pädagogisch Verantwortbare und für Lehrkräfte und Schulen organisatorisch Zumutbare sein.

Inklusion und Integration dürfen nicht dazu missbraucht werden, die Bildungsziele am Gymnasium zur Disposition zu stellen. Mulitprofessionelle Teams, wozu u.a. Schulsozialarbeiter, Schulpsychologen und Verwaltungsassistenten zählen, sollten – ohne Anrechnung auf Lehrerstellen – zur personellen ‘Standardausstattung‘ jeder einzelnen Schule in Nordrhein-Westfalen gehören.

Unabdingbar sind angemessene Rahmenbedingungen für unsere Kolleginnen und Kollegen. Die Lehrerversorgung ist seit Jahren unzureichend. Wir fordern, dass endlich der strukturelle und fachspezifische Unterrichtsausfall behoben wird.

Angesichts ständig neuer Herausforderungen und Aufgaben, die Lehrerinnen und Lehrer zu bewältigen haben, sind zeitliche Entlastungen unabdingbar. Die schulpolitische Reformlust mit ihren Dokumentationserfordernissen und ihrem Rechtfertigungsdruck erschweren zunehmend das Kerngeschäft des Unterrichtens und Erziehens.“

Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband mahnt die schulpolitisch Verantwortlichen, die Schulen nicht mit immer weiteren Erwartungen und Ansprüchen zu belasten, sondern die für die pädagogische Arbeit notwendige Verlässlichkeit und Kontinuität zu respektieren.

Düsseldorf, den 28.10.2016

  Klaus Schwung
- Pressesprecher -