Pressemitteilung

  • Notwendiger Infektionsschutz nicht an allen Schulen vorhanden
  • PhV NW hinterfragt Kosten-Nutzen des freiwilligen Unterrichtsangebotes für Abiturientinnen und Abiturienten an Gymnasien und Gesamtschulen
  • Großes Engagement auf Seiten der Schulen
  • Vorbereitungsdruck an Schulen durch morgigen Einstieg enorm hoch
  • Keine Kompromisse beim Gesundheitsschutz für Lehrkräfte sowie und Schülerinnen und Schüler
  • PhV NW fordert maßvolles Vorgehen
  • Schulministerium riskiert das Vertrauen von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern
  • Gesundheitsschutz nicht ausreichend gewährleistet
  • Vorgaben insgesamt unzureichend

Düsseldorf, 17.04.2020. Der PhV NW begrüßt die Entscheidung der Bundeskanzlerin und der Regierungschefs der 16 Bundesländer, den Unterricht an den Schulen nicht vor dem 04. Mai 2020 beginnen zu lassen.

  • Schulöffnungen nur mit angemessenem Gesundheitsschutz
  • Der PhV NW fordert klare Ansagen zu Risikogruppen
  • Sonderregelungen für Abiturprüfungen begrüßenswert
  • Lehrerinnen und Lehrer engagieren sich stark für ihre Schüler
  • Erstmals Unterricht komplett jenseits des Klassenraums
  • Technische Ausstattung leider sehr unterschiedlich
  • Verschiebung der Abiturprüfungen sichert Qualität und Vergleichbarkeit
  • Infektionsschutz muss sichergestellt werden
  • Beanspruchung der Lehrkräfte im Blick behalten

Stellungnahme des Philologen-Verbandes Nordrhein-Westfalen zum Abiturjahrgang 2019/20

  • Fairness und Chancengleichheit für alle Abiturienten
  • Abiturprüfungen sollten durchgeführt werden
  • Abitur ohne Prüfungen kann nur eine absolute Notlösung sein
  • Weiterhin hoher Einsatz für die Schülerinnen und Schüler
  • Schulministerium arbeitet mit Hochdruck an Antworten und Lösungen
  • Warten auf einheitliche Regelung zu Prüfungen und Abitur
  • Der PhV NW unterstützt die Entscheidung zu Schulschließungen
  • Angemessenes Verhalten erforderlich
  • Abitur 2020 sicherstellen

PhV NW unterstützt die Entscheidung zu Schulschließungen

GEW, Philologen-Verband NW und VBE zur Corona-Epidemie

Die drei größten Lehrerorganisationen in NRW – GEW, Philologen-Verband NW und VBE - erwarten von Ministerien, Gesundheitsbehörden und Schulträgern bestmögliche Unterstützung und volle Hilfestellung für die Lehrer und Schulleiter in NRW. Die Gefahrenlage durch das Corona-Virus muss nach Auffassung der drei Organisationen jeden Tag neu bewertet werden. Maßnahmen, die gestern noch nicht erforderlich waren, sind womöglich morgen schon zwingend geboten. Auch Schulschließungen dürfen kein Tabu sein.

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