Pressemitteilung

Der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) begrüßt die heutige Ankündigung von Schulministerin Yvonne Gebauer, im Rahmen des sogenannten „Vierten Maßnahmenpakets zur Gewinnung von Lehrkräften“ zusätzliche Einstellungen an Gymnasien im Vorgriff auf den im Zuge der Umstellung auf G9 zu erwartenden Lehrkräftebedarf der kommenden Jahre vorzunehmen. „Der vom PhV NW seit langem geforderte Einstellungskorridor an Gymnasien wird endlich realisiert“, sagt die Landesvorsitzende Sabine Mistler.

  • Digitale Endgeräte für Schulen in NRW.
  • Digitale Infrastruktur und technischer Support weiter ungeklärt.
  • Gesamtpaket braucht eine langfristige Ausrichtung.
  • Ministerium für Schule und Bildung sorgt für wichtige Weichenstellung.
  • PhV NW begrüßt Rückkehr zum Präsenzunterricht nach den Sommerferien.
  • Begleitende und verpflichtende Schutzmaßnahmen bleiben unerlässlich.
  • Unterricht ohne Abstandsregelung schwer vorstellbar.
  • Wie kann COVID-19 realistisch in Schule kontrolliert werden?
  • Benötigt werden Unterstützungsangebote durch zusätzliche personelle Ressourcen und digitale Endgeräte.

Gefährdungsrisiko so klein wie möglich halten

  • Keine weiteren übereilten Schulöffnungen an den Gymnasien und Gesamtschulen
  • Weiterführende Schulen können ihre Konzepte bis zu den Ferien fortsetzen
  • Der Fokus kann auf die Planung von Schule und Unterricht nach den Sommerferien gelegt werden

Düsseldorf. Die gestrigen Gespräche im Schulministerium werden vom Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) grundsätzlich als positiv und konstruktiv bewertet. Allerdings rät der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) von übereilten Schritten ab: „Bis zu den Sommerferien sollten die Schulen die jetzigen Unterrichtskonzepte zu Distanz- und Präsenzlernen fortsetzen können. Erneute Veränderungen wären sowohl für die Schulen als auch für die Eltern, Schülerinnen und Schüler nicht sinnvoll.

Die fünf Lehrerverbände im DBB NRW fordern die Landesregierung in einem gemeinsamen Positionspapier auf, das digitale Arbeiten an den Schulen rechtssicher und verantwortungsvoll zu gestalten.

  • Individuelle Lösungen der Schulen beim Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht gestärkt
  • Lernen auf Distanz kann dauerhaft kein Ersatz für Präsenzunterricht sein
  • Hygiene- und Gesundheitsschutz müssen konsequent im Blick bleiben
  • Notwendiger Infektionsschutz nicht an allen Schulen vorhanden
  • PhV NW hinterfragt Kosten-Nutzen des freiwilligen Unterrichtsangebotes für Abiturientinnen und Abiturienten an Gymnasien und Gesamtschulen
  • Großes Engagement auf Seiten der Schulen

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