Pressemitteilung

  • Großes Engagement der Lehrkräfte am ersten Schultag
  • Nachsteuerung bei der Maskenpflicht nach aktueller Erkennnislage
  • Mobile Teststationen an den Schulen
  • Klare Regelungen zum Infektionsschutz an Schulen
  • Unterstützung bei individuellen, pädagogischen Entscheidungen
  • Frühestmögliche Vorgaben für Schulen wünschenswert

Die Forderung des Philologen-Verbandes Nordrhein-Westfalen (PhV NW) nach einem Fokus auf „normalen“ Schulbetrieb wird von einer deutlichen Mehrheit der Menschen unterstützt. 49 Prozent sind für einen regulären Schulunterricht und weitere 44 Prozent unterstützen eine pädagogisch sinnvolle Mischung aus Präsenzunterricht und Lernen auf Distanz. Dies ergab die Auswertung des Deutschlandtrends vom 06.08.2020.

In der aktuellen Situation sehen viele Kritiker eine große Gefahr darin, dass die Testverfahren für Schulen aufgrund mangelnder Testkapazitäten scheitern könnten. Zweifel an Ablauf und Organisation hat auch der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW):

  • Infektionsschutz muss gewährleistet werden
  • Unterricht mit Maske ist große pädagogische Aufgabe
  • Präsenzunterricht nicht ersetzbar

Der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) begrüßt die heutige Ankündigung von Schulministerin Yvonne Gebauer, im Rahmen des sogenannten „Vierten Maßnahmenpakets zur Gewinnung von Lehrkräften“ zusätzliche Einstellungen an Gymnasien im Vorgriff auf den im Zuge der Umstellung auf G9 zu erwartenden Lehrkräftebedarf der kommenden Jahre vorzunehmen. „Der vom PhV NW seit langem geforderte Einstellungskorridor an Gymnasien wird endlich realisiert“, sagt die Landesvorsitzende Sabine Mistler.

  • Digitale Endgeräte für Schulen in NRW.
  • Digitale Infrastruktur und technischer Support weiter ungeklärt.
  • Gesamtpaket braucht eine langfristige Ausrichtung.
  • Ministerium für Schule und Bildung sorgt für wichtige Weichenstellung.
  • PhV NW begrüßt Rückkehr zum Präsenzunterricht nach den Sommerferien.
  • Begleitende und verpflichtende Schutzmaßnahmen bleiben unerlässlich.
  • Unterricht ohne Abstandsregelung schwer vorstellbar.
  • Wie kann COVID-19 realistisch in Schule kontrolliert werden?
  • Benötigt werden Unterstützungsangebote durch zusätzliche personelle Ressourcen und digitale Endgeräte.

Gefährdungsrisiko so klein wie möglich halten

  • Keine weiteren übereilten Schulöffnungen an den Gymnasien und Gesamtschulen
  • Weiterführende Schulen können ihre Konzepte bis zu den Ferien fortsetzen
  • Der Fokus kann auf die Planung von Schule und Unterricht nach den Sommerferien gelegt werden

Seiten