PhV in den Medien

[…] Nach Einschätzung des Philologen-Verbands erzeugt die Entscheidung „gerade in einer so heiklen Phase“ der Pandemie „zusätzliche Sorgen und große Unsicherheit bei allen Beteiligten“. Die Maskenpflicht am Sitzplatz solle noch bleiben, bis die Infektionszahlen sinken und die Impfquote der Schülerschaft deutlich steigen, mahnte Sabine Mistler, Vorsitzende des Verbands, der die Gymnasien vertritt.

(…) Sabine Mistler vom Philologenverband warnt derweil vor Experimenten. „Wir halten den Zeitpunkt für unglücklich“, sagt Mistler. Die Temperaturen würden sinken, noch immer fehlen Luftfilter an Schulen. „Angesichts der steigenden Zahlen kommt die Lockerung der Maskenpflicht möglicherweise zu früh.“ Allein in Köln haben sich die Infektionszahlen an Schulen innerhalb von weniger als einer Woche nach Angaben der Stadt verdoppelt von 250 auf aktuell 510 infizierte Schülerinnen und Schülern.

[…] Lehrerverbände erneuerte ihre Kritik: „Wir fragen uns, wie ernst es dem Ministerium für Schule und Bildung mit dem Bekenntnis zum Präsenzunterricht ist“, sagte Sabine Mistler, Vorsitzende des Philologenverbandes in NRW. Zu Beginn der dunklen Jahreszeit und gleichzeitig rasant steigenden Infektionszahlen sei der Wegfall der Maskenpflicht ein unkalkulierbares Risiko.

Der vollständige Beitrag ist am Mittwoch, 3. November 2021, in der Rheinischen Post erschienen. 

[...] Ganz anders äußerte sich Sabine Mistler, Vorsitzende des Philologenverbands in NRW, die für eine Quarantäne enger Kontaktpersonen ist: „Die Entscheidung auf der Bundesebene ist wichtig und richtig, damit Präsenzunterricht stattfinden kann, nicht zu viele Schüler vom Unterricht ausgeschlossen werden und auch nicht unnötigerweise bis zu 14 Tage zu Hause bleiben müssen. Es ist aber auch wichtig, dass direkte Sitznachbarn erst einmal in Quarantäne kommen.“

[...] Die Chefin des Philologenverbands NRW, Sabine Mistler, zeigte sich darüber „schockiert“; sie sieht in Fragen der Quarantäne die Ämter „in der Pflicht“. „Wir Lehrer können das gar nicht leisten.“

Den vollständigen Beitrag können Sie online in der Rheinischen Post nachlesen: www.waz.de

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[...] Nach Einschätzung des Philologenverbands sind zusätzliche Lehrkräfte und weiteres Unterstützungspersonal wichtig. Lehrpersonal müsse von unterrichtfremden Aufgaben entlastet werden, verlangte die Landesvorsitzende Sabine Mistler. „Sie sind Experten für pädagogisches Handeln und Unterricht.“ Und das müsse wieder in den Fokus rücken.

Viele Abiturienten in NRW haben in diesem Jahr über zu hohe Anforderungen bei den Klausuren geklagt. Eine Umfrage zeigt nun, was die Lehrer dazu sagen. Klar ist: Nicht alles scheint gut gelaufen zu sein. Die Mehrheit der Lehrer in NRW hält das Niveau des Corona-Abiturs in diesem Jahr für „eher hoch“ oder „hoch“. Diese Einschätzung gaben 61 bzw. 18 Prozent der Pädagogen in einer Umfrage des nordrhein-westfälischen Philologenverbands ab. [...]

Trotz des ho­hen zu­sätz­li­chen Auf­wands be­für­wor­tet die Mehr­heit der Leh­rer das Tes­ten und die Mas­ken­pflicht an den Schu­len in Nord­rhein-West­fa­len. Das geht aus ei­ner Um­fra­ge des NRW-Phi­lo­lo­gen­ver­bands an Gym­na­si­en, Ge­samt­schu­len und Wei­ter­bil­dungs­kol­legs her­vor, die un­se­rer Re­dak­ti­on vor­ab vor­liegt. Am meis­ten Zu­spruch beim In­fek­ti­ons­schutz er­hiel­ten dem­zu­fol­ge die Mas­ken­pflicht mit 89 Pro­zent und die Ab­stands- und Hy­gie­ne­re­geln mit 71 Pro­zent.

Ab Montag fällt die Maskenpflicht auf den Schulhöfen in NRW. Dazu sagt die Vorsitzende des Philologen-Verbandes Nordrhein-Westfalen (PhV NW), Sabine Mistler: „Die Masken sind natürlich ein sichtbarer Schutz. Weder alle Lehrerinnen und Lehrer noch Schülerinnen und Schüler sind geimpft und wir machen uns natürlich auch Sorgen, weil ein Schulhof keine Corona-Schutzverordnung kennt. Da ist es unglaublich schwer, so etwas wie Abstand beispielsweise einzuhalten.“

Mathe-Abiturienten in Nordrhein-Westfalen können nicht auf eine bessere Benotung hoffen. [...] Der Philologenverband in NRW hielt sich am Mittwoch mit einer Bewertung zurück: „Ich will das pauschal nicht beurteilen“, sagte die Landesvorsitzende Sabine Mistler. Mecklenburg-Vorpommerns Schüler seien offenbar mit anderen Voraussetzungen in die Prüfungen gegangen.

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