LZ: G9 bringt kaum Entlastung für Schüler

Bielefeld. Ab dem Schuljahr 2019/20 wird G9, das Abitur nach neun Jahren Gymnasialzeit, wieder zum Regelfall an den Schulen in NRW. Der 1. August 2019 markiert damit das Ende des Turbo-Abis, das erst im Jahr 2005 im Land eingeführt worden war. Eine der größten Hoffnungen allerdings, die G8-Gegner mit der Wiedereinführung von G9 verbanden, scheint sich nicht zu bewahrheiten: dass die Kinder und Jugendlichen künftig wieder mehr Freizeit haben.

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Die Gewerkschaften GEW und der Philologenverband begrüßen die Pläne hingegen. „Mit 180 Stunden haben wir kein Problem", sagt Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologenverbandes. Der gymnasiale Bildungsgang dürfe keine „Streckung bisheriger G8-Lehrpläne" darstellen. Der Qualitätsanspruch des Gymnasiums sei konzeptionell und inhaltlich zu sichern, sagte Silbernagel.

 

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