PhV in den Medien

[...] Beim Philologenverband hieß es, es sei die Rede von einem zu großen Umfang in beiden Prüfungsteilen, sowohl für den Leistungskurs als auch für den Grundkurs. Die Zusatzaufgabe sei hingegen in Ordnung gewesen. Den Betroffenen rät der Verband, zunächst einmal Ruhe zu bewahren: „Jetzt sollten erst einmal die Experten, die Mathematik- Grund- und Leistungskurslehrer, die Abiturklausuren sichten und korrigieren und dann wird sich zeigen, inwieweit der erste Eindruck unter Umständen weiteres Handeln erforderlich macht oder nicht.“

„Wir fordern zusätzliches und unbefristetes Lehrpersonal sowie eine deutliche Aufstockung von Stellen für Schulsozialarbeit, Sozialpädagogik und Schulpsychologen an den Schulen“, sagte die Landesvorsitzende des Philologenverbands, Sabine Mistler. Spätestens im kommenden Schuljahr könnten dann beispielsweise kleinere Lerngruppen gebildet werden, um Defizite intensiv aufzuholen und Schüler schnellstmöglich auffangen zu können.

[...] Belastung, Druck und Nervosität seien in diesem Jahr besonders groß, schilderte die Vorsitzende des Philologen-Verbands NRW, Sabine Mistler. Die Prüfungen würden auch unter dem neuen Infektionsschutzgesetz und der Bundes-Notbremse nach dem Willen von Bundes- und Landesregierung in Präsenz durchgeführt - "ohne die Entwicklung des Infektionsgeschehens zu berücksichtigen". Mistler monierte, dass Lehrer an Gesamtschulen und Gymnasien bisher keine Impfungen erhalten hätten und "sich täglich einem erhöhten Gesundheitsrisiko aussetzen."

[...] „Das Hin und Her ist für Lehrer, Eltern und Schüler schon eine belastende Situation. [...] Viele Lehrkräfte würden sich wünschen, sich nicht mit den Testungen beschäftigen zu müssen. „Eine Idee wäre, Teststationen neben Schulen einzurichten, in denen morgens die Schüler getestet werden und später am Tag Bürgertestungen durchgeführt werden könnten – durch geschultes Personal“, sagt die Vorsitzende des Philolologen-Verbandes Nordrhein-Westfalen, Sabine Mistler.

Von Seiten des Philologen-Verbandes gibt es eine klare Forderung, wann Präsenzunterricht, in welcher Form auch immer, ermöglicht werden soll: "Wir wollen auf jeden Fall eine schnellstmögliche Impfpriorität für Lehrerinnen und Lehrer. Das ist jetzt sehr, sehr wichtig, um damit auch tatsächlich einen Schutz zu gewährleisten", so die Vorsitzende Sabine Mistler.

Die Abiturprüfungen stehen bevor, doch noch sind nicht alle Fragen zum Ablauf geklärt. Der Philologenverband sieht Verbesserungen im Vergleich zum Vorjahres-Abitur, bemerkt aber auch eine gedrückte Stimmung unter den Lehrern.

Den vollständigen Beitrag können Sie online in der Rheinischen Post nachlesen: www.rp-online.de.

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[...] Der Philologenverband NRW unterstützt eine Online-Petition an die Landesregierung, die Selbsttests nicht in die Hände von Lehrern, sondern in die von Eltern oder medizinisch geschultem Personal zu legen.

Den vollständigen Beitrag können Sie online in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung nachlesen: www.waz.de

Laut Philologenverband NRW meldeten sich einige Abiturienten vom Präsenzunterricht ab, weil sie nicht riskieren wollten, sich anzustecken oder während der Prüfungen in Quarantäne gehen zu müssen. Die Tests seien noch nicht an allen Schulen angekommen. Und auch dort, wo es sie gibt, sind nicht alle glücklich: „Die Lehrkräfte haben während der Beaufsichtigung der Tests ein sehr ungutes Gefühl, fühlen sich im Rahmen des Gesundheitsschutzes nicht sicher“, schilderte die Verbandsvorsitzende Sabine Mistler. Das treffe auch auf viele Schüler zu.

[...] Der Philologenverband NRW hält Selbsttests nur dann für sinnvoll, wenn sie vor dem Betreten des Klassenraums durchgeführt werden. „Wir wollen nicht, dass hierfür wertvolle Unterrichtszeit verloren geht. Lehrerinnen und Lehrer sollten auch nicht als Testpersonal instrumentalisiert werden“, sagte die Vorsitzende, Sabine Mistler.

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