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Das hochemotional besetzte Thema der Schulzeitverkürzung zu befrieden, ist alles andere als leicht und keineswegs risikofrei. Mit der Entscheidung zur grundsätzlichen Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium nimmt die künftige NRW-Koalition eine mutige Entscheidung vor. Sachargumente besaßen in Diskussionen keine Chancen. Das ‚Turbo-Abitur‘ steht auch als Synonym für alle Unzufriedenheit und allen Unmut gegenüber der NRW-Schulpolitik.

"Das weiße Gold aus Bentlage" war das Thema einer Führung auf der Salzroute, zu der der PhV-Bezirk Rheine seine Mitglieder am 25.März nach Rheine-Bentlage eingeladen hatte. Bei herrlichstem Sonnenschein begaben sich die Teilnehmer auf eine kleine Zeitreise in das Mittelalter, die Barockzeit und die erste Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, um einiges über die Geschichte und Bedeutung der Salzgewinnung in dem westfälischen Ort zu erfahren.

In einer Fortbildungsveranstaltung ging Stefan Avenarius, Rechtsanwalt und Justiziar des PhV NW, diesem Thema mit den Schwerpunkten "Dienstpflichten" und "Arbeitszeit" auf Einladung der Bezirksvorsitzenden des PhV Rheine-Steinfurt, Anita Göbel, nach. In lockerer Atmosphäre verfolgten die Zuhörer im Hotel Lücke (Rheine) mit regem Interesse die vielseitigen Ausführungen des Referenten bzgl. der Pflichten von Lehrkräften gegenüber den Eltern und den dienstlichen Vorgesetzten, was sich immer wieder an den lebhaften Diskussionsrunden im Auditorium zeigte.

Eine Stadtführung der besonderen Art erlebten 85 Mitlgieder des Philologen-Verbandes im Regierungsbezir Münster, darunter auch Kolleginnen und Kollegen aus dem Kreis Steinfurt. Am 5. November 2016 begaben sie sich auf eine Spurensuch zu den Schauplätzen realer Verbrechen und zu den Original-Drehorten der Münster-Krimis "Wilsberg" und "Tatort". Während des 90-minütigen Stadtrundgangs wurde deutlich, weshalb Münster sich mittlerweile zur beliebten TV-Stadt entwickelt hat. Die Erinnerung an legendäre Fälle und so manche Anekdote aus den Münster-Krimis sorgten für entspannte Heiterkeit.