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Münster zwischen Tradition und Moderne

Eine Stadtrundfahrt der besonderen Art erlebten 80 Mitglieder des Philologen-Verbandes im Regierungsbezirk Münster: Mit dem "Münster-Bus", einem Doppeldecker-Oldtimer aus den 1950er Jahren, durchfuhren sie zunächst die Altstadt. Hier boten sich auch ortskundigen Münsteranern neue Ansichten der Altstadt-Kulisse, des Kneipenviertels und des Universitätsschlosses vom Oberdeck des Busses. Etliche Philologen erinnerten sich gern an ihre Studienzeiten in der Westfalenmetropole zurück. Nach der Innenstadt-Erkundung übernahm Meik Bolte (l.) als ortskundiger Lokalpolitiker spontan die Führung, da der gebuchte City Guide nicht erschien. So konnte Bolte über den boomenden Stadtteil Gievenbeck berichten, dass er wie kein anderer Stadtteil Münsters den Bildungsstandort prägt: viele Fakultäten, v.a. naturwissenschaftliche Studiengänge, die Universitätsklinik, die zahlreichen Studi-Wohnheime und das neu errichteten Freiherr-vom-Stein-Gymnasium stehen hierfür sinnbildlich. Aber auch Annektoden zur Münsterschen Stadtentwicklung erfuhren die Teilnehmenden. So erstaunte es viele, dass in Münster weiterhin neue Schulen gebaut werden. Entgegen dem allgemeinen Trend wachse das westfälische Oberzentrum kontinuierlich. Allein die zu erwartenden Umstellung aller Schulen auf G9 werde ein mehrzügiges Gymnasium erfordern, konnte Bolte berichten.

Das anschließende gemeinsame Mittagessen in einem Traditionslokal am Prinzipalmarkt bot den Verbandsmitgliedern Gelegenheit, alte Bekannte wiederzusehen und neue Kontakte zu knüpfen. Erfreut über die positive Resonanz zeigten sich die sieben Bezirksvorsitzenden, die zur Bustour nach Münster eingeladen hatten. Die Fortsetzung der herbstlichen Kulturverstanstaltngsreihe im kommenden Jahr sagten sie zu.

 

 

 

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