Münster/Warendorf

Bezirk Münster-Warendorf

Über den Bezirk


 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich freue mich über Ihr Interesse an unserer Bezirksarbeit.

Der Bezirksgruppe Münster-Warendorf des Philologen-Verbandes NW gehören die Mitglieder an den Gymnasien, Gesamtschulen, der Sekundarschule in Roxel, den Institutionen des Zweiten Bildungswegs und der Lehrerausbildung (ZfsL und die Westfälische-Wilhelms-Universität) in der Stadt Münster und im Kreis Warendorf (Ahlen, Beckum, Oelde, Ostbevern, Telgte, Wadersloh, Warendorf) an.

An allen Schulen sind Vertrauenslehrerinnen und - Lehrer des PhV NW erste Ansprechpartner - aber auch die Personalräte nehmen sich Ihrer Fragen und Anregungen gerne und verlässlich an!

Auf Mitgliederversammlungen oder beim Lehrerstammtisch diskutieren PhV-Mitglieder über aktuelle Themen rund um Schule und Beruf.

Fortbildungen bieten die Gelegenheit, sich weiter zu qualifizieren. Kulturelle Veranstaltungen dienen den Kolleginnen und Kollegen in ungezwungener Atmosphäre mit anderen in einen Erfahrungsaustausch zu treten. Oftmals haben Kolleginnen und Kollegen an deren Schulen ähnliche Ärgernisse, die zur Lösung anstehen. So kommt der kollegiale Austausch nie zu kurz.

Über Anregungen, Hinweise, Wünsche - aber auch Kritik - freuen wir uns. Schreiben Sie uns!

Im Namen des Vorstands verbleibe ich mit freundlichen Grüßen!

Ihr

Meik Bruns
(Vorsitzender)

 

 


Aktuelles


PRESSEMITTEILUNGEN

Leserbrief zu den Online-Plattformen der AfD: Grenzüberschreitung (12.10.2018)

"Schülerinnen und Schüler sind wie deren Lehrkräfte auf die Vertraulichkeit ihrer Aussagen im unterrichtlichen Zusammenhang angewiesen. Nicht gedeckt von dieser Maßgabe sind u.a. verfassungsfeindliche Aussagen, selbstverständlich. Ebenso steht die Neutralitätspflicht des Lehrpersonals außer Frage. Dass nun jedoch eine Partei die Schülerschaft auffordert, ihre Lehrerinnen und Lehrer zu überwachen und gar wegen Verletzung der Neutralitätspflicht anzuzeigen, macht mich fassungslos aus zweierlei Gründen. Erstens: Nach welchen Kriterien soll denunziert werden? Reicht es, wenn ein Lehrer vor den Parteinamen ein "sogenannte" setzt? Zweitens: Besonders perfide an den online-Plattformen ist doch, dass niedrige Instinkte des Menschen angesprochen werden und das schulische Klima vergiftet wird. Gut möglich, dass Lehrkräfte angezeigt werden, weil einige Schüler seit Jahren eine offene  Rechnung mit ihnen haben. Ein pikantes Detail am Rande: Es ist unglaublich, dass der schulpolitische Sprecher der AfD-Landtagsfraktion, der bis vor Kurzem selber als Schulleiter pädagogische Verantwortung trug, ein derart verantwortungsloses Vorgehen unterstützt. Er sollte sich schämen!" (Meik Bruns, Vorsitzender)

( file:///C:/Users/martinu/Downloads/D%C3%BClmener%20Zeitung%20Leserbrief%20Meik%20Bruns.pdf) 

 

Schulen können Zuschüsse erhalten

CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland und Philologenverbands-Vorsitzender Meik Bruns werben für Fahrten zu Gedenkstätten

Im nächsten Schuljahr haben mehr Schulen als bislang die Möglichkeit,  Zuschüsse für Fahrten zu Gedenkstätten zu erhalten. Darauf haben die CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland und der Vorsitzende des Philologenverbandes Münster-Warendorf, Meik Bruns in einer gemeinsamen Pressemitteilung hingewiesen. 
„Die CDU/FDP-Koalition im Landtag hat die Zuschüsse für solche Fahrten angehoben“, sagte Wendland. Pro Fahrt könnten bis zu 3.000 Euro Zuschuss gewährt werden.

Bruns hofft, dass möglichst viele Schulen das Angebot wahrnehmen. „Politisch-historische Bildung ist angesichts des Erstarkens extremer Kräfte wichtiger denn je“, sagte Bruns. Am 9.November jähre sich zum 80.Mal die Reichspogromnacht und böte damit einen guten Anlass, mit einer Fahrt zu einer Gedenkstätte an die Schrecken der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft zu erinnern.

„Es gibt immer weniger Zeitzeugen, die in die Schulen kommen und von ihren persönlichen Erlebnissen unter dem Nazi-Regime berichten können. Umso wichtiger werden solche Fahrten zu Gedenkstätten, um dieses dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte nicht nur über Bücher aufzuarbeiten“, sagte Wendland. Die CDU-Politikerin hob hervor, dass nicht nur Zuschüsse für Fahrten zu Gedenkstätten der Zeit des Nationalsozialismus gewährt werden. „Die Schulen können auch Zuschüsse für Fahrten zu Gedenkstätten erhalten, die sich mit der deutschen Teilung und dem SED-Regime befassen“, sagte Wendland. Anträge könnten an das Schulministerium gerichtet werden.

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Münster zwischen Tradition und Moderne

Eine Stadtrundfahrt der besonderen Art erlebten 80 Mitglieder des Philologen-Verbandes im Regierungsbezirk Münster: Mit dem "Münster-Bus", einem Doppeldecker-Oldtimer aus den 1950er Jahren, durchfuhren sie zunächst die Altstadt. Hier boten sich auch ortskundigen Münsteranern neue Ansichten der Altstadt-Kulisse, des Kneipenviertels und des Universitätsschlosses vom Oberdeck des Busses. Etliche Philologen erinnerten sich gern an ihre Studienzeiten in der Westfalenmetropole zurück. Nach der Innenstadt-Erkundung übernahm Meik Bolte (l.) als ortskundiger Lokalpolitiker spontan die Führung, da der gebuchte City Guide nicht erschien. So konnte Bolte über den boomenden Stadtteil Gievenbeck berichten, dass er wie kein anderer Stadtteil Münsters den Bildungsstandort prägt: viele Fakultäten, v.a. naturwissenschaftliche Studiengänge, die Universitätsklinik, die zahlreichen Studi-Wohnheime und das neu errichteten Freiherr-vom-Stein-Gymnasium stehen hierfür sinnbildlich. Aber auch Annektoden zur Münsterschen Stadtentwicklung erfuhren die Teilnehmenden. So erstaunte es viele, dass in Münster weiterhin neue Schulen gebaut werden. Entgegen dem allgemeinen Trend wachse das westfälische Oberzentrum kontinuierlich. Allein die zu erwartenden Umstellung aller Schulen auf G9 werde ein mehrzügiges Gymnasium erfordern, konnte Bolte berichten.

Das anschließende gemeinsame Mittagessen in einem Traditionslokal am Prinzipalmarkt bot den Verbandsmitgliedern Gelegenheit, alte Bekannte wiederzusehen und neue Kontakte zu knüpfen. Erfreut über die positive Resonanz zeigten sich die sieben Bezirksvorsitzenden, die zur Bustour nach Münster eingeladen hatten. Die Fortsetzung der herbstlichen Kulturverstanstaltngsreihe im kommenden Jahr sagten sie zu.

 
 
PhV Münster in den Medien
 
"Das Abitur verliert an Qualität!"
 

Philologen-Verband fordert Rückkehr zum Leistungsprinzip am Gymnasium

Landesvorsitzender Peter Silbernagel zu Gast in Münster

Münster. "Wir müssen ehrlicher und fairer mit unseren Schülern umgehen. Dazu gehört auch Anstrengung- und Lernbereitschaft, Erreichen von Bildungszielen und Anförderungen gegenüber Schülerinnen und Schülern nicht zu tabuisieren. Wir dürfen Kindern und Jugendlichen mehr zutrauen", erklärte Peter Silbernagel angesichts der ernüchternden PISA-Ergebnissen für deutsche Schüler. Im Rahmen einer hitzigen Diskussion mit den an Münsteraner Gymnasien und Gesamtschulen tätigen Vertrauenslehrern des PhV forderte der Landesvorsitzende gleichsam "zum Leistungsprinzip zurückzukehren". [...]
 
Lesen Sie den kompletten Artikel in der Westfälischen Rundschau.
 
Meik Bolte (11.v.r.) überreicht eine Backmischung für Vollkornbrot mit einer Backform in den Vereinsfarben des PhV an Peter Silbernagel: "Damit wir auch weiterhin keine kleinen Brötchen backen!".
 
 
Leserbrief zum G8/G9-Chaos (8.12.2016)
 
Abi für alle?
Die neuesten Vorschläge und ideologischen Phantastereien von Frau Löhrmann zur Schulzeitverkürzung werfen viele Fragen auf. Die drängendste erscheint mir zu sein: Geht es bei der Weiterentwicklung der Schulzeitverkürzung eigentlich noch um die Beibehaltung von Qualitätsstandards an Gymnasien?

Ein Kind müsse nicht in ein Raster passen, heißt es durchaus zutreffend. Logische Schulfolgerung kann daraus aber nicht sein, dass wir eine Schule der Beliebigkeit bekommen! Es sei denn, man will eine inklusive Einheitschule und damit den Schulkonsens und - frieden in NRW aufkündigen. Nichts anderes stellt dieser Versuch der grünen Spitzenkandidatin dar! Der gymnasiale Standard wird solange durch Individualisierung und gleichzeitiger Verweigerung der notwendigen Personalressourcen aufgeweicht, bis es ein wertloses Abitur für alle gibt. Der eigentliche Knackpunkt ist doch die eklatante Unterfinanzierung des gesamten Bildungssektors: Mulitprofessionelle Teams, wozu u.a. Schulsozialarbeiter, Schulpsychologen und Verwaltungsassistenten zählen, sollten – ohne Anrechnung auf Lehrerstellen – zur personellen ‘Standardausstattung‘ jeder einzelnen Schule in Nordrhein-Westfalen gehören. Daher mein Appell: Mehr Personal, weniger Strukturdebatten, dann klappt es auch mit G8! - gez. Meik Bolte, Vorsitzender

Philologen auf den Spuren von Wilsberg, Boerne und Thiel

Eine Stadtführung der besonderen Art erlebten 85 Mitglieder des Philologen-Verbandes im Regierungsbezirk Münster. Sie begaben sich auf eine Spurensuche zu den Schauplätzen realer Verbrechen und zu den Original-Drehorten der Münster-Krimis „Wilsberg“ und „Tatort“. Während des 90-minütigen Stadtrundgangs wurde deutlich, weshalb Münster sich mittlerweile zur beliebten TV-Stadt entwickelt hat. Die Erinnerung an legendäre Fälle und so manche Anekdote aus den Münster-Krimis sorgten für entspannte Heiterkeit. Zugleich vermittelten die Stadtführer viel Interessantes über die Darsteller und die Dreharbeiten. Beruhigt konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Kenntnis nehmen, dass die Stadt Münster im wahren Leben keine überdurchschnittliche Zahl an Tötungsdelikten aufweist, dafür aber mit 13 Fahrraddiebstählen pro Tag einen wenig rühmlichen Spitzenplatz in der Kriminalitätsstatistik einnimmt.

Das anschließende gemeinsame Mittagessen in einem Traditionslokal am Prinzipalmarkt bot den Verbandsmitgliedern Gelegenheit, alte Bekannte wiederzusehen und neue Kontakte zu knüpfen. Erfreut über die positive Resonanz zeigten sich die sieben Bezirksvorsitzenden, die zur Krimitour nach Münster eingeladen hatten: Eine Wiederholungsveranstaltung im kommenden Februar ist bereits ausgebucht.

G8-G10: Strukturdebatte zur Unzeit (Leserbrief vom 29.09.2016)

Jedem ist klar: Es braucht mehr Lehrkräfte in den Schulen, damit eine bessere Lehrer-Schüler-Relation und kleinere Klassen den Lernerfolg der Schüler sichern. Dem Gesetzesanspruch auf 'Individuelle Förderung' können viele Lehrkräfte nur noch mit erheblichen Mühen nachkommem: Die Integration von Geflüchteten, die Inklusion und eine zunehmende Heterogenität verlangen allen Beteiligten enormes ab. Soweit der Befund. Die derzeitige rotgrüne Landesregierung diskutiert lieber den Geburtsfehler von G8, den sie selbst im Jahre 2003 grundgelegt hat, anstatt an der Ausstattung der Schulen etwas zu verbessern. Dies überlässt sie der Bundes-SPD, die durch eine "Bildungsallianz" ihre Verantwortung in NRW zu übertünchen gedenkt. Bei allen Reformvorhaben - ob nun G8 reloaded, G9 oder G10- muss eines klar sein: Fertige Curricula und geeignete Schulbücher müssen von Anfang an bereitgestellt sein. Ein erneutes Operieren am offenen Herzen der Gymnasien darf es nicht nocheinmal geben - zum Wohle der Schülerinnen und Schüler!

Personalratswahlen 2016 - Auf ein Wort....

Ein herzliches Dankesschön geht an Sie, liebe Kolleginnen und Kollegen, die uns bei den Wahlen zum Personalrat mit einer überzeugenden Mehrheit ausgestattet haben. Zwei der ersten drei Plätze im Regierungsbezirk (Platz 1: Wahlkreis Warendorf, Platz 3: Münster Süd) gehen an unseren Bezirk Münster/Warendorf. Darüber freue ich mich als Vorsitzender sehr. 
Das Vertrauen in unsere Arbeit verstehe ich als Auftrag, auch weiterhin entschieden für die Belange unserer Kolleginnen und Kollegen gegenüber dem Dienstherrn einzutreten: eine gerechte Verteilung von Arbeitsbelastungen, Nein zum Reformaktionismus und für den Erhalt gymnasialer Bildungsstandards bleiben Ansporn und Ziel unseres Handelns. 
Auch gegenüber der Lokalpolitik wird der PhV weiterhin für eine bessere Ausstattung der Gymnasien und damit für den Arbeitsplatz unserer Kolleginnen und Kollegen kämpfen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr 
Meik Bolte
Vorsitzender

Aktuelle Meldungen aus dem Bezirk Münster-Warendorf

Absolute Mehrheit für den Philologen-Verband
16. Juni 2016, 13:14
Mit Zugewinnen und einem Stimmenanteil von 50,8% errang der PhV bei den Wahlen zum Personalrat für Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien und Weiterbildungskollegs bei der Bezirksregierung Münster die absolute Mehrheit.
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