Auswertung der Verbändebeteiligung

aus Sicht des PhV NW zu den einzelnen Fächer

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

am letzten Schultag möchten wir Sie kurz informieren, wie der PhV NW die zurückliegende Verbändebeteiligung bewertet. Unsere Stellungnahmen sowie eine detaillierte Auswertung der Änderungen zu den einzelnen Fächern finden Sie auf unserer Homepage. Darüber hinaus werden Sie in der nächsten Ausgabe der Bildung aktuell eine ausführliche Auswertung der Verbändebeteiligung lesen können.

Gern fordern wir Sie auf, erste Rückmeldungen zur Umsetzung der neuen Kernlehrpläne und zu Ihren Erfahrungen mit den Unterstützungsmaterialien zu geben (per Mail an: info@phv-nw.de). Dies wäre hilfreich für uns bei der weiteren kritischen Begleitung des G9-Prozesses.

Ein Vergleich der am 24.06.2019 veröffentlichten Endfassungen der neuen Kernlehrpläne für die Sek. I mit den Entwurfsfassungen vom 25.02.2019 ergibt aus Sicht des PhV NW folgendes differenziertes Bild:

Viele der vom PhV NW geforderten Änderungen sind berücksichtigt worden. Das gilt für alle Fächer und insbesondere für Latein, Physik und Kunst. Insofern waren unsere detaillierten Stellungnahmen sehr erfolgreich, da aus unserer Sicht notwendige Änderungen erreicht wurden.

Allerdings bleiben auch einige wesentliche Forderungen unberücksichtigt. Das betrifft vor allem unsere allgemeine Forderung, keine zusätzliche Möglichkeit, die Naturwissenschaften in der Erprobungsstufe integriert zu unterrichten, zu eröffnen, was dem Prinzip der Fachlichkeit im gymnasialen Bildungsgang widerspricht. Auch die erhöhten Anforderungen an Diagnose und individuelle Förderung im Rahmen der Leistungsbewertung wurden leider nicht zurückgenommen.

In einzelnen Fächer, wie Spanisch, Biologie, Katholische und Evangelische Religionslehre bleiben ebenfalls wichtige Änderungswünsche nicht beachtet.

Unser Fazit:  Die Korrekturvorschläge des PhV NW wurden dankenswerterweise sehr ernst genommen und so konnten wir einen wesentlichen Beitrag dazu leisten, das gymnasiale Profil der Kernlehrpläne noch deutlicher hervorzuheben.  

Wir wünschen Ihnen eine erholsame unterrichtsfreie Zeit, in der Sie Kraft tanken können für den Neustart in G9!

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Mistler                        Michael Horstmann
- PhV-Vorsitzende -                - Referent für Bildungsfragen -

 


1. Deutsch:

Man erkennt das Bemühen, die Vorschläge unseres Verbandes zu berücksichtigen – statt eines konsequenten Umarbeitens i.S. unserer Zielvorstellung ist allerdings eher eine Detailarbeit in kleinen, vorsichtigen Schritten und darum auch kaum eine deutliche Veränderung dabei herausgekommen. Die Chancen zur Optimierung sind leider nur z.T. genutzt worden – die vollzogenen Veränderungen sind allerdings größtenteils zu begrüßen.

2. Musik mit WP Musik:

Die Änderungswünsche am KLP Musik Sek I sowie am KLP Musik WP wurden im Wesentlichen übernommen. Lediglich die - aus unserer Sicht überzogene und einem fachwissenschaftlichen Unterricht nicht wirklich zuträgliche Kompetenzanforderung, dass SuS bis zum Ende der Klasse 10 "ein Musikvideo mit digitalen Werkzeugen entwerfen und realisieren“ sollen, ist drin geblieben. Alles andere ist in Ordnung so.

3. Kunst:

Bei der Endfassung des Kernlehrplans Kunst wurden wesentliche Änderungswünsche des PhV NW berücksichtigt. Der so überarbeitete Kernlehrplan bietet nun eine Grundlage, die sowohl klare Vorgaben macht als auch Handlungsspielräume bei der Kombination verschiedenster Methoden und inhaltlicher Schwerpunkte lässt.

Besonders erfreulich ist, dass die verfrühte Theoretisierung in der Unterstufe reduziert wurde. Die Verbindung des Einsatzes digitaler Medien mit bestimmten Funktionszusammenhängen und Gestaltungsmitteln, wie sie noch im Entwurf vorgesehen war, wurde aufgelöst zugunsten einer größeren Variabilität. Das neu hinzugekommene „Inhaltsfeld 3“ schränkt nun auch in der Mittelstufe durch die vielfältig variablen Funktionszusammenhänge, im Gegensatz zum Entwurf, Spielräume nicht mehr unnötig ein.

Weiterhin zu begrüßen ist, dass – abgesehen vom inhaltlichen Schwerpunkt „Zeit“, der nach wie vor für die Schule wenig anwendbar erscheint – nun durchgängig Fachbegriffe verwendet werden, die allgemein gebräuchlich sind.

4. Englisch folgt

5. Französisch folgt

6. Latein:

Alle Kritikpunkte des PhV NW wurden aufgegriffen. Die Änderungen sind sehr umfangreich und in fast allen Teilen positiv zu werten. Im Bereich der Leistungsbewertung bleiben Zweifel, ob mit den vorgenommenen Änderungen die gymnasialen Standards und die Vergleichbarkeit der Leistungen in hinreichendem Maße gewährleistet werden können.

7. Spanisch:

Einige Änderungswünsche wurden berücksichtigt, wenngleich bei weitem nicht alle. In Kapitel 1 wurde z. B. in Absatz 3 im Vergleich zum Entwurf das unsinnige „somit“ gestrichen, in Absatz 4 „im funktional einsprachigen Unterricht“ hinzugefügt. Kapitel 2 scheint unverändert zum Entwurf. Kapitel 3 wurde in einigen Teilen sinnvoll ergänzt und entspricht wörtlich dem Lehrplan für das Fach Englisch mit Ausnahme der in Englisch verbindlichen mündlichen Kommunikationsprüfung am Ende der Sek I. Wirklich zufrieden stellend ist die Überarbeitung insgesamt jedoch nicht.

8. Geschichte:

Abgesehen von wenigen nicht aufgenommenen Inhalten (z.B. Niedergang Imperium Romanum, Napoleon), die man aber unter anderen Topoi durchaus subsumieren könnte, sind viele unserer Anmerkungen umgesetzt worden. Das Thema Iran ist ganz gewichen. Bei der Lernerfolgskontrolle sind weiterhin keine rein reproduktiven Tests zugelassen.

Positiv ist hervorzuheben, dass die historische Bildung durch die Ausweitung von sieben auf acht Stunden in der APO SI gestärkt wird.

9. Erdkunde:

Im Wesentlichen ist der neue KLP im Fach Erdkunde so wie gewünscht. Kleinere Änderungen (besonders im Hinblick auf digitale Medien) wurden eingepflegt, ohne dass jedoch Grundlegendes verändert wurde. 

Erfreulich ist, dass in der Erprobungsstufe Küsten- und Gebirgslandschaften mit aufgenommen wurden, jedoch ist dem Wunsch nach einer Fokussierung nur auf Deutschland nicht entsprochen worden. Die Ressource Wasser hat leider auch keine Erwähnung gefunden.

In der Mittelstufe ist dem Wunsch entsprochen worden, die sog. Clusterbildung als Begriff noch nicht einzuführen. Einem weiteren Hinweis zu Landschafts-/Klimazonen wurde in Form einer Umformulierung Rechnung getragen.

10. Wirtschaft/Politik:

Dort, wo es nicht um die tiefen inhaltlichen Umstrukturierungen oder den sprachlichen Tausch von Wirtschaft und Politik geht, wurden von den konkreten Anmerkungen erstaunliche viele berücksichtigt.

11. Mathematik:

Im Allgemeinen Teil wurde dem Bildungsziel des Gymnasiums mit dem Begriff vertiefter mathematischer Grundbildung entsprochen. Der gymnasiale Bildungsgang ist jedoch auch wesentlich gekennzeichnet durch die Fachlichkeit. Die zur Stärkung der Fachlichkeit eingebrachten Gegenstände (z. B. Logarithmengesetze, Kosinusfunktion, Sinussatz) wurden leider nicht in den entsprechenden Inhaltsfeldern berücksichtigt. Ebenso unterblieb die vom PhV geforderte Stärkung des Prozesses „Beweisen“, der mit Blick auf die Passung zur Oberstufe ebenso wie auf das Bildungsziel Studierfähigkeit angemahnt wurde. Auch die Betonung der Bedeutung des Übens und spiralcurricularen Wiederholens als Voraussetzung für den Erwerb echter Problemlöse- und Urteilsfähigkeit ist nicht erfolgt. Positiv zur vermerken ist die Übernahme der Konkretisierung, dass Lernsituationen sowohl am Individuum als auch an der Lerngruppe als Ganzem auszurichten sind. Die Vorschläge zur Verbesserung des Übergangs von der Grundschule zum Gymnasium wurden nicht übernommen. Die geforderte Kopplung jedes Medieneinsatzes an eine sach- bzw. situationsangemessene Auswahl wurde ebenso nicht berücksichtigt.

12. Biologie:

Die Möglichkeit in der Erprobungsstufe naturwissenschaftliche Fächer integriert zu unterrichten (S. 10) widerspricht Prinzip der Fachlichkeit.

Es wird wieder auf Freiräume verwiesen (S. 10), die es de facto wegen der Dichte der zu vermittelnden Kompetenzen und Inhalte nicht geben wird

In „Evolution des Menschen“ findet sich nach wie vor die Vorgabe zur Erstellung einer Stammbaumhypothese. In „Genetik“ werden nach wie vor „komplexere Vorgänge bei der Merkmalsausbildung“ inkl. „Proteinbiosynthese“ verlangt. Auch Pilze sind nach wie vor explizit genannt. Eine Abgrenzung vom Oberstufenstoff ist nach wie vor problematisch. Geändert wurde „Habitatwahl“ in „Habitatpräferenz“ und es findet sich kein Verweis mehr auf Harnstoff.

Fazit: Alle Probleme sind nach wie vor da, auf die Kritik des PhV NW eingegangen wurde nur in zwei Randbereichen. Es steht zu befürchten, dass niemand all das auf entsprechendem Niveau, mit Exkursionen und Experimenten und nachhaltig vermitteln kann.

13. Physik:

positiv herauszuheben:

  • Wie von uns gefordert, sind die Ziele der Physik konkretisiert:

→ neuer Passus:

Die Physik verfolgt das Ziel, grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Natur zu erkennen und zu erklären. Dazu ist es notwendig, Wirkungszusammenhänge in natürlichen und technischen Phänomenen präzise zu modellieren, um auf dieser Basis Vorhersagen zu treffen. Empirische Überprüfungen der Modelle und ihrer Vorhersagen durch Experimente und Messungen sind charakteristische Bestandteile einer spezifisch physikalischen Erkenntnismethode und einer besonderen Weltsicht.

  • von uns angemahnt: wie konkretisiert sich die angeführte vertiefte naturwissenschaftliche Grundbildung (und Verbesserung Übergang zur SII) → Konkretisierung erfolgt

→ neuer Passus:

Eine vertiefte naturwissenschaftliche Grundbildung sichert darüber hinaus Qualifikationen, die auf die Anforderungen der gymnasialen Oberstufe und die dort zunehmend erforderlichen wissenschaftsorientieren Arbeitshaltungen vorbereiten. Dazu werden insbesondere Fähigkeiten der Lernenden zur reflektierten und eigenständigen Nutzung wesentlicher physikalischer Denk- und Arbeitsweisen auf der Basis eines gut strukturierten und sicher verfügbaren Fachwissens systematisch angelegt und weiterentwickelt.

  • von uns kritisiert: herausgehobene Stellung des Experimentierens wird nicht deutlich

→ neuer Passus:

Experimente besitzen für physikalische Erkenntnisprozesse und damit auch für den Physikunterricht eine entscheidende Bedeutung. Der Erwerb experimenteller Kompetenzen setzt voraus, dass SuS zunehmend eigenständig und planvoll in Schülerversuchen experimentieren und dabei ihre Kenntnisse über den Gebrauch physikalischer Geräte über experimentelle Vorgehensweisen schrittweise erweitern.

  • Kompetenzbereich Umgang mit Fachwissen: im Entwurf: lediglich sichere und zuverlässige Auswahl von Fachwissen

→ wie von uns vorgeschlagen ergänzt: und angewendet werden.

  • unser Einwand, dass im PH-U zunehmend auch formale Betrachtungen (Umgang mit Formeln, Berechnungen) eine Rolle spielen und daher in Kompetenzerwartungen wiederzufinden sein müssen, wurde umgesetzt:

→ neuer Passus

Mathematische Repräsentationen physikalischer Größen und Zusammenhänge spielen eine wichtige Rolle bei der präzisen Definition fachlicher Begriffe. Sie dienen der Exaktheit bei der Beschreibung physikalischer Vorgänge und bieten Ansätze zur Problemlösung, aber auch zur Herleitung neuer Hypothesen.

  • einige fachliche Einwände wurden berücksichtigt.
  • Entstehung der Kelvinskala gestrichen
  • Elektronen-Atomrumpfmodell in 5/6 nicht mehr als Erklärungsmodell
  • Funktionsweise des Schutzleiters in 5/6 gestrichen
  • Tonhöhe statt Frequenz
  • formale Energiebilanzierung im Inhaltsfeld Bewegung, Kraft und Energie gestrichen
  • Vorschlag elektrische Stromkreise für Inhaltsfeld 9 aufgenommen
  • Konkretisierung: Lorentzkraft nur qualitativ
  • stochastische Prozesse Konkretisierung
  • bei Funktionsweise des Elektromotors Lorentzkraft als Erklärungsansatz gestrichen

negativ herauszugeben:

  • Möglichkeit des Faches Naturwissenschaften in 5/6 entspricht nicht der den gymnasialen Bildungsgang kennzeichnenden Fachlichkeit.
  • Kompetenzbereich Bewertung mit zugehörigen Kompetenzerwartungen bleibt quasi unverändert. Kritik des PhV bleibt bestehen, insbesondere mit Blick auf die beschriebenen Probleme in der Erprobungsstufe (Agieren mit Zahlenwerten ohne physikalisches Verständnis der zugrundliegenden Größe) sowie die in den KMK-Bildungsstands ausgewiesenen Kompetenzen (B1; B3 1 x umgesetzt)
  • Inhaltsfeld Sterne und Weltall weiterhin im KLP
  • div. fachliche Problemanzeigen nicht berücksichtigt.

14. Chemie folgt

15. Evangelische Religionslehre:

Nach gründlichem Vergleich der Entwurfsfassung vom 25.02. und der Online-Fassung vom 24.06.2019 ist festzustellen, dass die Änderungen im Kernlehrplan minimal sind. Es sind:

  • einzelne Bezugsfehler (das Fach Evangelische Religionslehre – er) und die Groß- und Kleinschreibung verbessert worden, wobei nicht alle Bezugsfehler erfasst und neue Fehler (frühere Trennungsstriche) hinzugefügt wurden,
  • Ausdrücke umgestellt worden („als ordentliches Unterrichtsfach“ von Seite 7 auf Seite 9),
  • einzelne Begriffe (vgl. S. 9: „Menschenrechtsbildung“ und „Medienbildung“) und Kompetenzerwartungen neu aufgenommen worden,
  • andere Ausdrücke ausgetauscht worden (vgl. S. 14 „Verantwortung“ statt „Bewahrung“, S. 18: „in der Welt“ statt „für die Welt“, S. 29: „aufgreift“ statt „an … anknüpft“),
  • Rechtschreibweisen umgeändert worden (vgl. S. 15: „ohne Weiteres“ statt „ohne weiteres“ und „zugrunde“ statt „zu Grunde“),
  • einzelne Kompetenzerwartungen klarer formuliert worden (S. 21: „identifizieren Gotteshäuser als Orte gelebten Glaubens und unterscheiden diese von profanen Räumen“, S. 22: „erklären anhand von biblischen Erzählungen die gemeinsame Berufung auf Abraham in Judentum, Christentum und Islam“ oder durch Zusätze leicht präzisiert worden (S. 25: „sowie weitere religiös relevante Dokumente“, S. 31: „(u.a. Evangelien, Briefe)“).

Inhaltlich gibt es jedoch kaum Änderungen.

Allein die neuen Kompetenzerwartung „nehmen zu einseitigen Darstellungen von Menschen jüdischen, christlichen und islamischen Glaubens im Alltag oder in den Medien Stellung“ (S. 22) und „identifizieren Formen und Ursachen von Antisemitismus und Antijudaismus“ (S. 32) können als Erweiterung gesehen werden.

Diese Zusätze könnten jedoch die in der Stellungnahme des PhV bzgl. des Themas „Fundamentalismus und Religion“ angesprochene Gefahr einer „medienheischenden“ oberflächlichen Auseinandersetzung und der Vermengung theologischer und politisch-analytischer Begriffe noch vergrößern, da den Schülerinnen und Schülern in der SI das Reflexionsniveau in der Unterscheidung von Antijudaismus, Extremismus und Fundamentalismus sowie eines sachlich-fachwissenschaftlichen Umgangs mit dem Thema fehlen dürfte. Bei den Kompetenzerwartungen zu Fundamentalismus gibt es inhaltlich wenig Änderung, der Teilsatz „und identifizieren entsprechende Erscheinungsformen in der Gegenwart“ wurde umgestellt und die Kompetenzerwartung „erörtern gesellschaftliche Faktoren für die Verbreitung religiös-fundamentalistischer und religiös-extremistischer Überzeugungen“ sinnvollerweise getilgt.

Gar nicht beachtet wurde z. B. die Kritik an der Konzeption (Konkretisierung der Kompetenzen, Abwendung von den Doppeljahrgangsstufen), ein Teil der angemerkten Fehler, die Kritik an der Komplexität im Inhaltsfeld 3, die Kritik an der Neuformulierung des Inhaltsfelds 5 und an der alleinigen Kopplung des Themas „Reformation“ an das Inhaltsfeld 4, die geringe Fachspezifik im inhaltlichen Schwerpunkt „Leben in partnerschaftlichen Beziehungen“, der Wegfall konkretisierender Hinweise im Kapitel „Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung“.

16. Katholische Religionslehre:

Der Kernlehrplanentwurf wurde nur geringfügig überarbeitet. Die Änderungen betreffen zumeist Formulierungen. Ein inhaltlicher Aspekt und eine konkretisierte Kompetenzerwartung wurden ergänzt. Unsere wesentlichen Kritikpunkte blieben weitgehend unberücksichtigt. So bleibt es bei einer inhaltlichen Überfrachtung der Erprobungsstufe, die auf Kosten von Vertiefung und Freiräumen geht. Auch die Abstimmung mit dem Kernlehrplan Evangelische Religionslehre wurde nicht verbessert. Beim Inhaltfeld 7 für die Klassen 7-10 wurden die problematischen Kompetenzformulierungen wenigstens ansatzweise korrigiert.

17. Sport folgt

 

WP Informatik:

Drei Punkte wurden inhaltlich vom PhV NW kritisiert. Der erste davon wurde sprachlich so angepasst, dass mehr Spielraum bei der Interpretation bleibt. Die anderen beiden Punkte blieben unverändert.