Stellungnahme

Unsere Landesvorsitzende Sabine Mistler war am 27. Oktober 2021 als Expertin in der Anhörung des Ausschusses für Schule und Bildung im Landtag NRW. Behandelt wurde ein Antrag der SPD-Fraktion mit der Überschrift „NRW braucht eine Personaloffensive für mehr Bildungsgerechtigkeit“. Während der Sitzung hat Sabine Mistler deutliche Antworten auf die Fragen der Abgeordneten gefunden. Im Folgenden finden Sie eine Dokumentation der wichtigsten Zitate sowie das gesamte Protokoll der Sitzung: 

Entlastung

Der PhV NW nimmt im Folgenden Stellung zum Kernlehrplanentwurf für das Fach Informatik für die Klassenstufen 5 und 6:

• Jubiläumszuwendung erhalten
• Verordnung verlängern
• Geltende Regelung nur bis Juni in Kraft

„Verordnung über die zur Verarbeitung zugelassenen Daten von Schülerinnen, Schülern und Eltern (VO DV I),

„Verordnung über die zur Verarbeitung zugelassenen Daten der Lehrerinnen und Lehrer (VO DV II) und

„Verordnung über besondere Zuständigkeiten in der Schulaufsicht (ZustVOSchAuf)“, Einleitung der Verbändebeteiligung

Der Philologen-Verband NW hat folgende Anmerkungen:

Der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) begrüßt die Klarstellung des Ministeriums für Schule und Bildung (MSB) hinsichtlich der fortdauernden Gültigkeit der Lehrbefähigung für das Fach Sozialwissenschaften. Die eindeutigen Aussagen des Schulministeriums NRW auf dem Bildungsportal verschaffen Studentinnen und Studenten der Sozialwissenschaften Planungssicherheit im Hinblick auf den von ihnen angestrebten Abschluss und beenden die unter den das Fach unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen grassierende Verunsicherung.

§ 4 Abs. 3
Der PhV NW begrüßt die vorgenommenen Ergänzungen, z.B. in Hinsicht auf die Einreichung des Master-Zeugnisses, die Erleichterungen für die Hochschulen und Einstellungsbehörden bedeuten und sich bewährt haben sowie für die Bewerberinnen und Bewerber von Vorteil sind. So tragen sie u.a. dazu bei, dass längere Wartezeiten zwischen Abschluss des Studiums und Aufnahme des Referendariats vermieden werden.

Artikel 1, § 3 (1)
Der Verzicht auf ein Mindestmaß fachwissenschaftlicher Studienleistungen im zweiten Fach ist insbesondere mit Blick auf den gymnasialen Bildungsauftrag kritisch zu bewerten. Insbesondere für das wissenschaftspropädeutische Arbeiten in der gymnasialen Oberstufe sowie die Vorbereitung auf das Abitur ist eine hinreichende fachliche Bildung der Lehrkraft unverzichtbar.

Der Gefahr einer Aufweichung fachlicher Kriterien und Qualitätsstandards für den Unterricht muss stärker entgegengewirkt werden.

§ 1 Abs. 2 und 5
Der PhV NW begrüßt die Zuordnung der Kompetenzen für den fachspezifischen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken zu den fachdidaktischen und nicht fachwissenschaftlichen Leistungen und unterstützt ausdrücklich den in der Begründung zu Abs. 5 dargelegten Ausschluss der Reduktion fachwissenschaftlicher Studienanteile.

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