Stellungnahme

• Jubiläumszuwendung erhalten
• Verordnung verlängern
• Geltende Regelung nur bis Juni in Kraft

„Verordnung über die zur Verarbeitung zugelassenen Daten von Schülerinnen, Schülern und Eltern (VO DV I),

„Verordnung über die zur Verarbeitung zugelassenen Daten der Lehrerinnen und Lehrer (VO DV II) und

„Verordnung über besondere Zuständigkeiten in der Schulaufsicht (ZustVOSchAuf)“, Einleitung der Verbändebeteiligung

Der Philologen-Verband NW hat folgende Anmerkungen:

Der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) begrüßt die Klarstellung des Ministeriums für Schule und Bildung (MSB) hinsichtlich der fortdauernden Gültigkeit der Lehrbefähigung für das Fach Sozialwissenschaften. Die eindeutigen Aussagen des Schulministeriums NRW auf dem Bildungsportal verschaffen Studentinnen und Studenten der Sozialwissenschaften Planungssicherheit im Hinblick auf den von ihnen angestrebten Abschluss und beenden die unter den das Fach unterrichtenden Kolleginnen und Kollegen grassierende Verunsicherung.

§ 4 Abs. 3
Der PhV NW begrüßt die vorgenommenen Ergänzungen, z.B. in Hinsicht auf die Einreichung des Master-Zeugnisses, die Erleichterungen für die Hochschulen und Einstellungsbehörden bedeuten und sich bewährt haben sowie für die Bewerberinnen und Bewerber von Vorteil sind. So tragen sie u.a. dazu bei, dass längere Wartezeiten zwischen Abschluss des Studiums und Aufnahme des Referendariats vermieden werden.

Artikel 1, § 3 (1)
Der Verzicht auf ein Mindestmaß fachwissenschaftlicher Studienleistungen im zweiten Fach ist insbesondere mit Blick auf den gymnasialen Bildungsauftrag kritisch zu bewerten. Insbesondere für das wissenschaftspropädeutische Arbeiten in der gymnasialen Oberstufe sowie die Vorbereitung auf das Abitur ist eine hinreichende fachliche Bildung der Lehrkraft unverzichtbar.

Der Gefahr einer Aufweichung fachlicher Kriterien und Qualitätsstandards für den Unterricht muss stärker entgegengewirkt werden.

§ 1 Abs. 2 und 5
Der PhV NW begrüßt die Zuordnung der Kompetenzen für den fachspezifischen Umgang mit Informations- und Kommunikationstechniken zu den fachdidaktischen und nicht fachwissenschaftlichen Leistungen und unterstützt ausdrücklich den in der Begründung zu Abs. 5 dargelegten Ausschluss der Reduktion fachwissenschaftlicher Studienanteile.

§ 1 Abs. 3 und § 8 Abs. 4
Angesichts der zunehmenden Bedeutung der Sprachbildung bzw. Vermittlung von Bildungssprache im Unterricht begrüßt der PhV NW die notwendige Festlegung des Niveaus der deutschen Sprachkenntnisse für die Anerkennung von Lehramtsbefähigungen sowie deren Betonung im Kontext des Anpassungslehrgangs.

Der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen (PhV NW) begrüßt die notwendigen befristeten Anpassungen der Ausbildungs- und Prüfungsordnung grundsätzlich.

Wie bereits beim Fach Informatik in der Sekundarstufe I ist die Einführung eines zweiten neuen Faches auf der Grundlage von „Umschulungen“ von Bestandslehrkräften durch Zertifikatskurse nicht akzeptabel. Eine Stärkung des Gymnasiums sowie der Qualität desselben kann nur durch langfristig ausgebildetes Fachpersonal erfolgen.

Zudem haben die Lehrkräfte in NRW mit der Fakultas Sozialwissenschaften seit Jahren in ihrem Unterricht selbstverständlich auch ökonomische Inhalte vermittelt.

Im Februar 2020 wurde die Verbändebeteiligung für die neuen Kernlehrpläne der Sekundarstufe I des Gymnasiums in den noch ausstehenden Fremdsprachen gemäß § 77 Abs. 2 Ziffer 2 SchulG eingeleitet. Das Mitwirkungsverfahren endete am 03.04.2020. Den allgemeinen Teil unserer Stellungnahme möchten wir Ihnen hiermit zugänglich machen. Falls Sie Rückfragen zu den detaillierten Stellungnahmen einzelner Fremdsprachen haben, melden Sie sich gerne bei uns.


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