Stufe 6 – Was bedeutet das?

Das Tarifergebnis hat den Tarifbeschäftigten des Landes – neben der tariflichen Entgelterhöhung von 2% ab Januar 2017 und 2,35 % ab Januar 2018 - die zusätzliche Erfahrungsstufe 6 als neue Endstufe für die Entgeltgruppen 9 – 15 ab dem 01.01.2018 beschert. Damit erfolgt eine Angleichung an die Entgeltgruppen 1 – 8 sowie die Tarifverträge des Bundes und der Kommunen in zwei zeitlichen Stufen (eine Hälfte zum 01.01.2018, die volle Stufe ab dem 01.10.2018), die diese bereits seit längerer Zeit haben.

Das bedeutet:

  • Für alle, die bereits in der Stufe 5 sind und bis zum 01.01.2018 mindestens 5 Jahre darin verbracht haben, die Höherstufung zum 01.01.2018 in die Stufe 6. Sie bekommen die halbe Stufe ausgezahlt, ab dem 01.10.2018 die andere Hälfte zusätzlich.
  • Für alle, die noch keine 5 Jahre in der Stufe 5 sind, dass diese ebenfalls höhergruppiert werden, sobald sie diese 5 Jahre erreicht haben in die neue Endstufe 6. Alle bis dahin erarbeiteten Zeiten werden angerechnet. Erreichen sie diese Höherstufung vor dem 01.10.2018, wird ebenfalls die Hälfte ausgezahlt und ab dem 01.10.2018  dann die komplette Stufe.
  • Für alle anderen Kollegen, die die Stufe 5 noch nicht erreicht haben, bedeutet diese die normale Höherstufung in die nächsthöhere Entgeltstufe nach den im Tarifvertrag vorgesehenen Zeiten mit der neuen Perspektive der Stufe 6
    (Stufe 2 nach 1 Jahr Stufe 1, Stufe 3 nach 2 Jahren Stufe 2, etc.. Bisher hat man nach 10 Jahren das Endgehalt erreicht).

 
Neu ist, dass jetzt durch die Stufe 6 – und damit einem höheren Entgelt - das Endgehalt nach 15 Jahren erreicht wird!)

Jörg Bohmann
Tarifreferent  DPhV