PhV NW ruft seine Mitglieder zum Warnstreik am 26.02.2019 auf

Die Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) haben in der zweiten Verhandlungsrunde (06./07. Februar) zur Einkommensrunde 2019 gezeigt, dass sie nicht bereit sind, substantiell auf die berechtigten Forderungen des dbb, unseres gewerkschaftlichen Dachverbandes, einzugehen. Die zweite Verhandlungsrunde in Potsdam ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

Warnstreik und Demonstration am 26.02.2019

Um den Druck zur nächsten – und geplant letzten – Verhandlungsrunde mit der TdL am 28. Februar 2019 zu erhöhen, ruft der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen seine tarifbeschäftigten Mitglieder zu einem ganztägigen Warnstreik am Dienstag, 26. Februar 2019, auf. Der Warnstreikfaufruf von unserer Dachorganisation dbb liegt vor (s. Anhang).

Kräfte bündeln und gemeinsam auf die Straße gehen

Im Rahmen der Demonstration am 26. Februar werden wir unseren berechtigten Forderungen 

  • 6% mehr Entgelt, mindestens aber 200 €!
  • Realisierung der Paralleltabelle!
  • Stufengleiche Höhergruppierung!

Nachdruck verleihen.

Treffpunkt:

Dienstag, 26.02.2019, um 10:15 Uhr am Hofgarten in Düsseldorf (Jägerhofstraße 6). Von dort werden wir gemeinsam vor den Landtag ziehen.

Streikmaterialien:

Vor Ort (ab 09:45 Uhr) und in der Geschäftsstelle des Philologen-Verbands NW (ab 8:30 Uhr)  wird es eine Ausgabestelle der PhV-Streikmaterialien geben. Die Streikmaterialien können nach der Veranstaltung am Zielort der Demonstration (Landtag NRW) unter der Rheinbrücke wieder bei uns abgegeben werden.

Streikliste:

Sie können sich an der PhV-Ausgabestelle am Jägerhof (vor dem Streik!) oder vorher in der PhV-Geschäftsstelle (Graf-Adolf-Str. 84) in die Streikliste eintragen.

Streikgeldunterstützung für PhV-Mitglieder wird nur für die Teilnahme an den durch den PhV aufgerufenen Maßnahmen gewährt. Voraussetzung für den Erhalt des Streikgeldes ist der Eintrag in die PhV-Streikerfassungsliste vor Ort und der Nachweis der Einkommenskürzung infolge der Streikmaßnahme.

Hinweis:

Beamtinnen und Beamte haben kein Streikrecht, sie sind jedoch aufgerufen, die streikenden Kolleginnen und Kollegen in ihrer Freizeit bei Demonstrationen zu unterstützen. Dies darf vom Dienstherrn nicht verhindert werden. Angestellte Lehrerinnen und Lehrer an Schulen in kirchlicher Trägerschaft dürfen aufgrund von Sonderbestimmungen im kirchlichen Arbeitsrecht nicht an Warnstreiks teilnehmen.

Machen Sie von Ihrem Streikrecht Gebrauch und unterstützen Sie unsere Forderungen tatkräftig!

 

Warnstreikfreigabe des dbb NRW