Haltung zur 24. Schulmail der Jungen Philologen NW

 

Gute Schulen brauchen gut ausgebildete Lehrkräfte. Referendarinnen und Referendare brauchen dafür bestmögliche Ausbildungsbedingungen und eine verlässliche Einstellungsperspektive.

 

Die Jungen Philologen NW begrüßen nachfolgende vom Schulministerium NRW gesteckte Ziele:

  • Die Jungen Philologen im Philologen-Verband NW unterstützen den gewählten Modus für die Unterrichtspraktischen Prüfungen nach den Sommerferien zur Durchführung regulärer Verfahren bzw. notfalls im bereits erprobten Ersatzverfahren: Unserer Ansicht nach, ermöglicht dieser Umgang planbare, praktikable und vergleichbare Prüfungsbedingungen.

 

  • Darüber hinaus freuen sich die Jungen Philologen, dass der vom PhV NW seit langem geforderte G9 Einstellungskorridor im Rahmen einer Vorgriffseinstellung, nun endlich realisiert wird, um den Mehrbedarf an Lehrkräften aufzufangen.  Dadurch kann auch die fachbezogene Betreuungs- und Ausbildungssituation im Referendariat verbessert werden. Referendarinnen und Referendare, die ihre Unterrichtspraktische Prüfung erfolgreich absolviert haben, erhalten dadurch verlässliche berufliche Perspektiven und können als wertvolle Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner bei der Ausbildung neuer Referendare fungieren. 

 

Die Jungen Philologen NW kritisieren nachfolgende vom Schulministerium NRW gesteckte Ziele:

  • Die Öffnung für einen flexiblen Einsatz in Fächern für bis zu sechs Wochenstunden über die reguläre Unterrichtsverpflichtung hinaus, lehnen die Jungen Philologen strikt ab. Referendarinnen und Referendare haben ein Anrecht auf eine intensive Betreuung und unterrichtspraktische Ausbildung in ihren studierten Fächern. Sie sind nicht dafür da Unterrichts- und Fachbedarfe aufzufangen. Wir benötigen bestmöglich ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen für die hohen Anforderungen des Lehrerberufs.