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Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 14. Mai 2017

Im Vorfeld zu der am 14. Mai 2017 stattfindenden Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen hat der Philologen-Verband NW die im nordrhein-westfälischen Landtag vertretenen Parteien um die Beantwortung einiger zentraler Fragen rund um das Schulwesen gebeten. SPD, CDU, GRÜNE, FDP und die Piratenpartei1 nehmen Stellung, unter anderem zur Inklusion, zum Niveau am Gymnasium, zur Entlastung von Lehrkräften und zur Problematik von Gewalt gegen Lehrkräfte.

Nun ja: Wahlprogramme hin, Wahlprogramme her – was soll es? Vieles wird versprochen, selten Zugesagtes eingehalten. Was aber, wenn Verschlechterungen sogar versprochen werden? Das Lesen der schulpolitischen Passagen in Wahlprogrammen der jetzt im Landtag vertretenen Parteien ist nicht allein aufschlussreich, mehr noch, es ist in hohem Maße besorgniserregend.

SPD will Umwandlung von Gymnasien in Gesamtschulen möglich machen

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[...] CDU-Landtagskandidatin Simone-Tatjana Stehr lädt zum Start ihrer Veranstaltungsreihe "Stehr trifft . . ." für Donnerstag, 27. April, Beginn 19 Uhr, ein. Die Schwerpunktthemen des CDU-Landtagswahlkampfes [..] "Bildung" und "Wirtschaft" will sie mit Diana Jägers, Stadträtin in Dortmund, Peter Silbernagel, Vorsitzender des nordrhein-westfälischen Philologenverbandes, und Christian Strunk, Geschäftsführer der Hülskens Holding, aufgreifen.

Die Aussagen der rot-grünen Wahlprogramme lassen keinen Zweifel daran, dass nicht erst mit Auslaufen des Schulkonsenses im nächsten Jahrzehnt die Existenz der Gymnasien in Nordrhein-Westfalen massiv gefährdet ist. Die Gymnasien sollen schneller in Gesamtschulen umgewandelt werden können. Sie werden verpflichtet, sämtliche Bildungsabschlüsse zu vergeben. Ein Schulformwechsel soll nicht mehr stattfinden. Im SPD-Wahlprogramm heißt es: „Gymnasien soll die Umwandlung in Gesamtschulen zumindest dann ermöglicht werden, wenn sie die einzige weiterführende Schule am Ort sind.

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