Klare Distanzierung von Hetzparolen und Diffamierung von Flüchtlingen!

Der nordrhein-westfälische Philologen-Verband verurteilt aufs Schärfste die Äußerungen des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt zur Flüchtlingsdebatte.
In diesen wird u.a. die aktuelle Situation in Deutschland mit überschwappender „Immigranteninvasion“ beschrieben und vor „sexuellen Abenteuern“ mit muslimischen Männern gewarnt.

„Wir sind entsetzt! Wir lehnen jegliche pauschalierenden und diskriminierenden Äußerungen ab! Mit dem Griff in tiefste ideologische Schubladen werden Ängste geschürt. Es ist unsäglich, gegen eine Religion zu hetzen. Als Lehrerinnen und Lehrer grenzen wir uns entschieden gegen jeden ab, der populistische, radikale
und fremdenfeindliche Stimmungsmache betreibt. Auch lassen wir nicht zu, dass muslimische Mitbürger mit Pauschalunterstellungen ausgegrenzt werden“, zeigt sich der Vorsitzende des nordrhein-westfälischen Philologen-Verbandes, Peter Silbernagel erbost.
 
Der Philologen-Verband NW appelliert ausdrücklich an alle, die Herausforderun-gen der Flüchtlingsthematik menschlich und offen anzunehmen und anzugehen. Hierzu zählt auch der wertschätzende Umgang mit ALLEN Menschen!


Düsseldorf, 7. November 2015

Klaus Schwung
- Pressesprecher -

 

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