20. November 2009, 09:33 Uhr
[...] Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes NRW, sagte dieser Zeitung, es sei »natürlich nicht zutreffend, dass die Belastungssituation der Schüler von Lehrern verursacht wird«. Vordergründige populistische Schuldzuweisungen seien unangebracht. Die Politik müsse vielmehr konkret angeben, wo Stoff gestrichen werden solle. Dass manche Lehrer an Lieblingsthemen festhielten, sei »zutreffend, aber kein böser Wille«. Eltern könnten durch Gelassenheit zum Fortkommen ihrer Kinder beitragen. Auch wenn sich die Rolle der Hausaufgaben gewandelt habe, könne man nicht von morgen an auf sie verzichten. Silbernagel sagte: »Die Schulzeitverkürzung ist logistisch und organisatorisch durchaus durchdacht, aber im Pädagogischen völlig unzureichend unterfüttert.« [...]
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