Pressemitteilung
Donnerstag, den 29. April 2010
Unmissverständlich dokumentiert eine aktuelle FORSA-Umfrage für Nordrhein-Westfalen, dass zentrale rot-grüne Schulvorstellungen von der Bevölkerung abgelehnt werden. 57 Prozent sprechen sich gegen eine Verlängerung der Grundschulzeit aus, 78 Prozent wollen ein Wahlrecht der Eltern, nach der Grundschule zwischen unterschiedlichen Schulformen entscheiden zu können und 76 Prozent sagen NEIN zu einer einheitlichen Schule. Sie wünschen den Erhalt von Realschulen und GymÂnasien.
Diese Umfrageergebnisse stellten die Landeselternschaft der Gymnasien, die Schulleitervereinigungen für Gymnasien und der nordrhein-westfälische Philologen-Verband auf einer Pressekonferenz heute in Düsseldorf vor. Mit Nachdruck fordern Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer, nicht an der Existenz der Gymnasien zu rütteln! „Die Verstümmelung auf eine vierjährige Realschule und sechsjährige Gymnasialzeit wegen der Verlängerung der Grundschule trifft auf unseren heftigsten Widerstand!“, erklärt Peter Silbernagel, Vorsitzender des Philologen-Verbandes.
Die Ergebnisse der FORSA-Umfrage liefern klare Voten:
Die Vorsitzende der Landeselternschaft, Gabriela Custodis, wie auch die VorsitzenÂden der Schulleitervereinigungen, Konrad Großmann und Rüdiger Käuser, verlangen, dass sich die Politiker an den Interessen der Eltern und ausschließlich am Wohl der Kinder orientieren. Die von SPD, GRÜNEN und DIE LINKE geplante StrukÂturveränderung provoziert ein Organisationschaos. „Schulpolitik ist kein ExperimenÂtierfeld! Schulen sowie Schülerinnen und Schüler dürfen nicht zum Spielball fragwürÂdiger Strukturreformen werden!“
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Peter Silbernagel
(Vorsitzender des Philologen-Verbandes NW)
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Gabriela Custodis
(Vorsitzende der Landeselternschaft der Gymnasien)
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Konrad Großmann, Rüdiger Käuser
(Vorsitzende der Rheinischen und Westfälisch-Lippischen Direktorenvereinigungen)
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